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Franziskanerpater
Rupert Schillinger |
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Seine Schäfchen fand er 1964 in Füssen-West: Franziskanerpater Rupert Schillinger wird am heutigen Aschermittwoch 85 Jahre alt. Der 1922 in Unterföhring geborene Jubilar wirkt voller Kraft und Tatendrang. „Meine Aufgaben haben mich all die Jahre jung gehalten." Von 1958 bis 1964 als Berufsschulkatechet in St. Anna in München und gleich danach bis 1972 als Standortpfarrer in Füssen stand er in engern Kontakt mit jungen Leuten. „Das prägt", meint Pater Rupert, für den Ruhestand ein Fremdwort bleibt. In Füssen - hierher kehrte er vor zwei Jahren zurück - betreut er die Pater Rupert Ordensschwestern. Darüber hinaus hat er stets ein offenes Ohr für Rat suchende Menschen.
Von St. Anna in Garmisch-Partenkirchen, wo Pater Rupert seit 1988 gewirkt hat, siedelte er 2005 ins Ostallgäu um. „Wenn man über 80 Jahre alt ist, ist jeder Ortswechsel hart. Aber heute bin ich froh, wieder in Füssen zu leben. Schließlich durfte ich vor 40 Jahren in Füssen-West die junge Pfarrei "Zu den Acht Seligkeiten" mit aufbauen. Die Jahre zuvor feierten wir den Gottesdienst in einer Kapelle in der Kaserne der Gebirgsjäger." In die geliebten Berge rund um Füssen zieht es Pater Rupert nicht mehr. „Ein Spaziergang tut es mit 85 Jahren doch auch", schmunzelt er. Bericht: Hacker; Foto: Vogler | |