Sänger entziffern Geheimschriften Auf die Spuren des Hl. Magnus begab sich der Kirchenchor Zu den Acht Seligkeiten bei seiner Ausflugsfahrt nach St. Gallen. Die Sängerinnen und Sänger mit ihren Angehörigen besichtigten dort nicht nur die Altstadt und die Kathedrale, sondern konnten in der berühmten Bibliothek des ehemaligen Benediktinerstiftes auch Geheimschriften entziffern.
Bei der Altstadtführung durften die Teilnehmer einige von den insgesamt
100 Erkern bewundern, die entweder schön geschnitzt oder bemalt waren. Bei der Schiedmauer wurden die einstmaligen Gegensätze zwischen Abt und Stadt in Erinnerung gerufen.![]()
Die Stiftskirche als monumentalen sakralen Bau des Spätbarocks ließen sich die Füssener nicht entgehen. Sie wurden auf die großen Gestalten Gallus, Otmar und Magnus hingewiesen, die in den Schiffskuppeln dargestellt sind.
Die imposante Ausstattung zwischen Rokoko und Klassizismus und das Chorgestühl wurden bewundert, nicht zuletzt auch die Rieger-Orgel mit 6000 Pfeifen.
Höhepunkt war der Besuch der Stiftsbibliothek. In den Vitrinen konnten die Sänger alte Bücher mit Geheimschriften entdecken., wie zum Beispiel die Runenschrift der Wikinger, Feder- und Griffelglossen, Schriften, in denen die Vokale durch nachfolgende Konsonanten ersetzt werden oder besondere Kreuzworträtsel und abgebildete Labyrinthe und Irrgärten.
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Zur Entspannung gab es eine Kaffeepause in Appenzell, wobei das schlechte Wetter der guten Laune der Sänger keinen Abbruch tat.
Bei der Heimfahrt genoss man noch eine Stadtführung durch Wangen, der Stadt der Brunnen mit den lustigen Figuren und vergaß nicht die Martinskirche anzuschauen, die auch dem Hl. Magnus geweiht ist.
Die Skulptur des „Seelenmals“ auf dem Kirchplatz war der besondere Schlusspunkt des vielfältigen Ausflugsprogramms.