Herbstliche Sonntagstafel im Pfarrheim St. Gabriel Zur „Sonntagstafel", früher als
„Missionsessen" bekannt, sind am morgigen Sonntag der Weltmission
alle Interessierte in den herbstlich dekorierten Saal des Pfarrheims St.
Gabriel in Füssen-West, Geigenbauerstraße |
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Fast 100 Bedürftige nutzen „Tafel" |
Füssen I ha I Fast 100 bedürftige Menschen sind mittlerweile Kunden der „Füssener Tafel". Laut den Initiatoren des sozialen Angebots (Träger ist der Caritas-Kreisverband Ostallgäu) können die Lebensmittelkörbe im Laden an der Augsburger Straße 6 mittlerweile noch zügiger an die Kunden ausgehändigt werden, weil sich die ehrenamtlichen Teams gut eingespielt haben.
Die Lebensmittel (jeder Kunde erhält dieselbe Menge) werden gegen einen Obolus von 1,50 Euro abgegeben. Beim ersten Besuch sind Unterlagen wie der Arbeitslosen- oder Rentenbescheid mitzubringen. Bedürftigkeit liegt auch bei Überschuldung von Familien und Einzelpersonen vor. Jeder Kunde der „Tafel" erhält eine Ausweiskarte.
Wer aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht selbst in den Laden kommen kann, hat die Möglichkeit, eine andere Person mit seinem Berechtigungsausweis zur „Tafel" zu schicken. „Keiner muss sich schämen, unser Angebot anzunehmen. Die Waren, die uns gespendet werden, und die wir gerecht verteilen, sind alle frisch", betont Rechtsanwalt Michael Wollnitza. Er engagiert sich als Vertrauensmann für die „Tafel".
Geöffnet hat die „Füssener Tafel" jeden Donnerstag von 15.30 bis 17 Uhr.
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Foto und Bericht: Manfred Sailer (sai)
Segnung Füssener Tafel
Schon gut vier Wochen lang hat die „Füssener Tafel“ ihren Betrieb aufgenommen und wird von Woche zu Woche immer besser angenommen. Nun erteilten Dekan Karlheinz Knebel und Pfarrer Joachim Spengler den Räumen und den Menschen, die daran mitarbeiten den ökumenischen Segen. Mit dieser Einrichtung wird Solidarität mit Bedürftigen und wahre Nächstenliebe praktiziert.
Im Pfarrheim zu den Acht Seligkeiten trafen sich anschließend die meisten der rund fünfzig ehrenamtlichen Helfer/Innen, zahlreiche Lieferanten von Lebensmitteln und Sponsoren der Tafel zu einem kleinen Festakt. Dabei kam vor allem der Dank an alle zum Ausdruck, die sich für diesen wertvollen, sozialen Dienst uneigennützig engagieren.

Georg Rehm, Dekanatsbeauftragter, bei dem vor Ort die Fäden zusammenliefen hielt Rückschau in Bildern auf die rasante und positive Entwicklung dieses Projekts. Von den ersten Gesprächen im Mai 2007 bis zum Start der Tafel in den Räumen in der Augsburgerstrasse war nicht einmal ein Jahr vergangen. Jens Müller, Leiter der Füssener Tafel stellte die Teams im Einzelnen vor und Michael Wollnitza, Vertrauensmann erläuterte die Kriterien der Abgabe.
In den ersten vier Wochen haben die Teams bereits einige Erfahrung sammeln können, anfängliche Bedenken, ob das Angebot auch entsprechend angenommen wird haben sich nicht bestätigt.
Die Berichte der Teamleiter spiegelten wieder, dass alle harmonisch Hand in Hand arbeiten, es ist spürbar, dass das Engagement allen sichtlich Freude bereitet.
„Verteilen statt vernichten“ ist der Leitsatz der Tafeln. Das ist nur möglich mit Hilfe zahlreicher Lieferanten, die der Tafel gegen Abholung wöchentlich Waren zur Verfügung stellen. Folgende Betriebe unterstützen die Füssener Tafel:
Bäckerei Sauerwein, Käsealm, Metzgerei Gerster, Rewe-Markt (alle Schwangau), Metzgerei Dressel (Buching), Rewe-Markt und Metzgerei Kaufmann (Roßhaupten), Eier Deiss (Lengenwang), Penny-Markt (Oy), Aldi und V-Markt (Nesselwang), Plus, Metzgerei Kaufmann, Bäckerei Wanger (Pfronten), Metzgerei Renz, Bäckerei Brunner und Sennerei Lehern (Hopferau), und in Füssen Aldi, Rewe, Lidl, V-Markt, Frischmarkt und Naturkost Möller.
Foto: (von rechts) Pfarrer Spengler, Dekan Karlheinz Knebel und Dekanatsbeauftragter Georg Rehm verstrahlen Freude und Optimismus bei der Segnung der schlichten, aber funktionellen Räume der „Füssener Tafel“, weil der Dienst am Nächsten schon seit vier Wochen bestens angelaufen ist.