IMPRESSUM

Ausflug des Singkreises Zu den Acht Seligkeiten in's Wendelsteingebiet

„Ganz locker“  nahm der Singkreis Zu den Acht Seligkeiten die zunächst schlechte Witterung bei seinem Jahresausflug. Nach der Ankunft des Kößler - Busses in Brannenburg  waren die Chormitglieder mit ihren Angehörigen fast die einzigen, die in die Zahnradbahn stiegen und sich schließlich frohgemut im Nebel und bei leichtem Regen an der Wendelsteingaststätte wieder fanden. Dort ließ man sich zunächst ein Weißwurstfrühstück schmecken. Dann besichtigten  die Ausflügler das der Gottesmutter Maria geweihte  Wendelsteinkircherl.
Die Unverdrossenen stiegen auf die Aufsichtsplattform und konnten durch die Nebelschwaden wenigstens  einen Blick ins Tal erhaschen. Imposant war der Besuch der Wendelsteinhöhle auf ca 1711 m. In 82 Stufen ging es in die Tiefe, um dann im Zickzack zum so genannten Dom zu gelangen. 30 m weiter kam man  zum natürlichen Höhlen-Eingang und zugleich zur „Kältefalle“. Kein Wunder, dass hier im August noch Schnee lag.
Nach der Talfahrt mit der Seilbahn ging es weiter ins Cafe Winkelstüberl und es gab fast niemanden, der sich nicht von einer  köstlichen Kuchenportion verwöhnen ließ. Beim anschließenden Besuch des Wasmeier Museums zeigte sich das Wetter bereits von seiner freundlicheren Seite. Ganz gemütlich ließen sich die Füssener im Stüberl eines jahrhunderte alten Hofes dieses altbayrischen Dorfes nieder. Sie folgten den interessanten Ausführungen der freundlichen Führer, die schließlich nicht nur die weiteren Wohnräume, sondern auch den Bauerngarten, das Handwerkerhaus, das Strom-Museum, die Brennerei und die Brauerei mit Wirtshaus zeigten. Manche Redensarten wurden anschaulich gemacht. Es war schlimm, wenn die Bewohner das Feuer ausgehen ließen. Auch heute heißt es noch im übertragenen Sinne: „Der Ofen ist aus“. „Erschöpft“ waren die  Füssener nach dem Besuch nicht, wie etwa die „Bierschöpfer“ nach ihrer Arbeit. Sie legten eine Zusatzchorprobe im Bus ein und sangen eifrig, bis sie das Käsestüberl in Steingaden erreichten. Dort gab es noch ein herzhaftes Abendessen mit gemütlichem Ausklang.

Bilder und Text: Klaus und Edith Bielenberg