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alfred.vogler(äd) |
08. 08. 09 Von Hammersbach durch die Höllentalklammzur
Höllentalangerhütte (Teil 1 Aufstieg) Google
Map Wanderkarte zur Tour
Start:
Hammersbach780m üNN |
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| Der gebührenpflichtige Wanderparkplatz liegt westlich am Ortsrand von Hammersbach. Es war Samstag, 10.10 Uhr, als wir uns gerade noch in die letzte Parkmöglichkeit etwas schräg in einer weiten Kurve gequetscht hatten. Wir wollten uns einen gemütlichen Tag machen und spendierten uns dazu 12 stressfreie Stunden - die meisten Wanderer kommen sicherlich mit 4 Stunden aus, wenn sie nur die Klamm begehen wollen. |
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| Noch folgt der Forstweg flach dem Bachlauf hinein in's Tal. Erst nach der Brücke über den Hammersbach zieht der Weg kräftig an und wir gewinnen mit einer langgezogenen Serpentine schnell an Höhe. |
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Eine Verschnaufpause auf der Bank unter'm Herrgott, dann geht es wieder gemächlich weiter bis zur Talstation der Materialseilbahn. Weit leuchtet die Fahne bei der Höllental Eingangshütte hinunter in's Tal. 5 Min. vor der Hütte die Abzweigung über den Stangensteig, der nach etlichen Serpentinen im Waldhang durch die Felswand quert - recht luftig aber relativ leicht zu gehen. Ein weiterer Höhepunkt liegt in der 73m über der Klamm liegenden Brücke. Danach führt der alpine Pfad mit einigen für nicht ganz schwindelfreie Wanderer kniffligen Stellen zum Schluchtausgang (Eingang, wenn man von der Fließrichtung des Hammerbach ausgeht.) Wir wandern zur Hütte weiter. |
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| Die Jahreszahl
"1930" erinnert an die Zeit des Bergbaus in der
Höllentalklamm, dem wir die Erschließung der Klamm verdanken.
Historie
zum Bergbau
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| Der Weg durch die Klamm
dauert ca. 1 Stunde, ist ca. 1200 m lang und hat 120m
Höhenunterschied. Er wirkt gut doppelt so lang wie die Partnach- oder Breitachklamm. |
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| Neben den vielen
Tunnelschächten gibt es aus meiner Sicht 4 Höhepunkte: 1. Die Bogenbrücke, 2. die Wendeltreppe, 3. der aus der Wand springende Karstwasserfall und 4. die Stangensteigbrücke. |
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| Erst heute habe ich den Gekreuzigten kurz nach der Wendeltreppe hoch über dem Weg entdeckt, der im Dunkel der Klamm fast verschwindet. |
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| Ein letzter Rest des vergangenen Winters ist noch übrig geblieben. |
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| Der Weg ist vom Tropfwasser oft nass und auch in den Tunneln ist Vorsicht geboten - Rutschgefahr! Ein "Knirps" zum Schutz für die Kamera wäre ab und zu hilfreich gewesen. |
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| Am Schluchtausgang
findet man sehr viele Betonreste, welche auf die rege Bautätigkeit
nach dem ersten Weltkrieg 1914 - 1918 hinweisen. Ein Rückblick, der
den ersten Abschnitt des Stangensteig zeigt. Wir wandern weitere 220 Höhenmeter hinauf zur Höllentalangerhütte. (Teil 2) |
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Klamm, Tobel und WasserfälleHölltalangerhütte (2. Teil) |