Impressum

E-Mail an 
Alfred Vogler
        Gästebuch

16. 03. 09

Der "Vilser" Kreuzweg

Alpine Wanderung zur Mariengrotte und Rundwanderung zur
Ruine Vilsegg mit ca. 140m Höhenunterschied

  Google Map Wanderkarte zur Tour

Start: Parkmöglichkeiten an der St. Anna Kirche in Vils
Vils Anna Kirche: 820m
Sattel Aussichtspunkt: 960m
Marien Grotte: 970m

Abzweigung zur Burgruine: 860m
Sattelhöhe: 930m 
Burgruine Vilseck: 840m

Wir fahren von Vils aus in Richtung Norden bis zur Kirche St. Anna. Dort können wir das Auto abstellen. Ein landwirtschaftlicher Weg führt uns in Richtung Süden vor der Mühle um die Häuser herum, kommen am Wegkreuz vorbei und gelangen bis zur Hängebrücke über die Vils.

Nur so zur Gaudi oder auch nur, um das unheimliche Schwanken wiedereinmal unter den Füßen zu spüren, habe ich jedes mal die Brücke hin und her überquert. Hoffentlich wird diese romantische Brücke noch lange erhalten. Der Winter hat ihr anscheinend zugesetzt, es waren ein paar Verschiebungen im Stahlunterbau zu erkennen. Der Norddamm wurde komplett gerodet und ein neuer Weg entlang am Damm angelegt.  

Einschub: Nov 2009 

Hoffentlich wird die Hängebrücke erneuert und genauso wacklig wie die Alte 

In sichtweite Fluss aufwärts liegt die neu gebaute, für Fußgänger gesperrte Brücke über die Vils. Die Schleuse regelt den Zufluss zum Mühlkanal. Wir wandern am renaturierten Steinbruch vorbei und kommen zur Abzweigung. Hier halten wir uns rechts und kommen zur nächsten, in sichtweite liegenden Abzweigung zur Marien-Grotte. Hier ändert sich auch der angezeigte Schwierigkeitsgrad von blau auf rot. Wer diesen Kreuzweg gehen will, sollte unbedingt Bergschuhe anziehen.
Der Pfad führt einspurig am Berghang hinauf, zuerst in Serpentinen und dann recht alpin, durch felsiges Gelände bis zum Sattel.
Warum der Abstecher zum Aussichtspunkt als leicht bezeichnet wird, ist mir nicht ganz verständlich. Das feine Wurzelwerk, welches den kurzen Abgang zu den unteren Bänken durchzog, war tückisch glatt. Hier hat man eine gute Aussicht auf die Burgruine Falkenstein und den Zirmgrat.
Die Kreuzwegstationen wurden alle erneuert und mit einer 15. Station, der Auferstehung Jesu, ergänzt. Auch der Pfad wurde an den gefährlichen Stellen abgesichert. Herzlichen Dank und ein "Vergelt's Gott" allen, die hier mitgeholfen haben. 
Auch die Gottesmutter hat eine neue Fassung bekommen und es gibt neuerdings die Möglichkeit, Kerzchen zu erwerben: 
Eines zum Dank, dass man noch so gesund ist, es bis hier her geschafft zu haben, eines mit der Bitte, dass es einem auch weiterhin gut gehen möge, ein weiteres für die lieben Verwandten, Bekannten und Wohltäter, eins für die armen Menschen in den Kriegsgebieten und noch eins für den Papst, der nach Afrika unterwegs ist. 
Um einen netten Rundgang zu erleben zweige ich zur Ruine Vilsegg ab. Es geht sanft nach oben und man gelangt in den Schatten der Felskette, an deren Ende die Burgruine errichtet wurde. Es liegt also nicht an der Hochlage, dass hier noch Altschnee liegt.
Zur Burgruine bin ich heute nun doch nicht mehr aufgestiegen. Diese finden sie unter " Burgruine Vilsegg mit Zirmgrat" in meinem Wanderweb.   Google Map Wanderkarte zur Tour
Voraus gehende Touren

Bahnhof Pfronten-Steinach - Alatsee (Füssen)

Gleiche Tour zu anderer Jahreszeit

• Kreuzweg Burg Vilsegg zur Mariengrotte

Weiter führende Touren

Burgruine Vilsegg und Zirmgrat

Ähnliche Touren

Kalvarienberg Füssen

Tirol:
•  Burg Vilsegg zur Mariengrotte
(Durch die Südhanglage oft schon Eisfrei)

Touren in der Nähe

Keltischer Baumkreis  
      (Vilser Baumlehrpfad)

St. Anna (Vils) Martiniritt

Kreuzweg als Ziel Google Map Übersichtskarte zu den Wanderungen
Auf der Suche nach dem Frühling
 
16. 03. 09 Vilser Kreuzweg
   
Allgäuer Pilgerwege