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07. 12 . 09 Über die Vilser
Alm und das Hundsarschjoch auf den Alpine Wanderung mit ca. 950m Höhenunterschied P-Wanderparkplatz 872m
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Tipp: Geopfad Pfronten - Vils Bis zur Vilser Alm folgen wir dem "Geo Pfad". |
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| Zuerst wandern wir auf den imposanten Roten Stein (1547m) zu. Achtung: folgen sie der Forststraße bis zur Großen Kurve, andernfalls verlaufen sie sich im Vilser Steinbruch. |
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| Der Alpstrudelfall lässt sich von der Brücke aus nicht mehr sehen. Es gibt nach dem Felsbrocken nur eine entfernte Lücke im Wald, welche die Sicht auf den Wasserfall vollkommen frei gibt. Links im Bild vom Alpstrudelfall kaum zu erkennen ein eisernes Kreuz. |
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| Nun geht es auf der linken Seite vom Kühbach hinauf durch den Wald. Am Waldrand steht ein Feldkreuz. Von hier aus führt eine schwache Traktorspur zur mitten im Feld stehenden großen Buche. Von hier aus wandern wir Schnur stracks weiter und treffen wieder auf die Forststraße zur Vilser Alm. |
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| Vilser Alm, 1228m üNN. Hier bleiben schon die Ersten hängen, frei nach dem Motto: Auf die Gipfel steigen grundlos nur die Kurgäste ,-)). |
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| Der Name
"Hundsarsch-Joch" prägt sich ein und auf dem Pfad dorthin denkt
man sich Geschichten aus, wie wohl das Joch zu seinem Namen gekommen sein
könnte wie z.B.: "Es war einmal ein Senn, der hatte eine liebe Frau und 5 Töchter. Die Sennerin wollte aber unbedingt einen Sohn und darüber sind sie heftig in Streit geraten. Und immer, wenn die Luft im Tal zu dick wurde, rannte der Senn zum Joch hinauf und jammerte dabei: " Ich armer Hund! Schon wieder soll ich auf die Arbeitskraft meiner Frau verzichten!" Aber mit immer knapper werdendem Atem beruhigt er sich und oben angelangt überwältig ihn die herrliche Natur. Der "Arme Hund" ist wie weggeblasen und der Gedanke an den Hintern seiner Frau gewinnt die Oberhand. Natürlich dauert es kein Jahr, und im Kopf macht sich der "Arme Hund" wieder breit und er blickt mit geballter Faust zum Joch hinauf und denkt: "Du Hund's Arsch Joch". :-))). |
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| Oder ist mit dem Hundsarsch der innere Schweinehund gemeint, den es Angesichts des wohl temperierten Flaschenbieres zu überwinden gilt, um weiter zu wandern? Vielleicht wissen sie, wie der Name entstanden ist oder auch sein könnte? Schreiben sie per Mail an mich: Alfred Vogler Stubenreine Geschichten werden in's Gästebuch übernommen. |
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| Na so was, ein steiler Zahn auf dem Weg zum Hundsarschjoch. |
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| Sehr schön anzusehen die schroffen Felsen links vom Joch. Der alpine Pfad zum Gipfel wird uns ganz dicht an diese Felsen heran führen. |
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| Das Joch ist erreicht, die Hälfte vom Anstieg liegt hinter uns. Hell strahlt das Gipfelkreuz herunter. Wir blicken hinunter in's Lechtal, hinüber zum Säuling usw. Allein hier her lohnt es sich schon, hinauf zu steigen. |
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| Der Pfad wird noch einen Grad alpiner und wieder verliert unsere Gruppe ein paar Wanderer, denen es an Trittsicherheit bei dem mit viel losen Geröll bedeckten Pfad fehlt. |
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| Wie? Da vorbei? - ;-). Die Markierung roter Fleck im Bild links ist etwas hoch angebracht worden. Der Pfad führt unten um's Eck. (Fortsetzung Bild darunter) |
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| Die Jugend ist uns ein gutes Stück voraus, uns machen die steilen Passagen etwas mehr Schwierigkeiten. Das weithin sichtbare Kreuz steht nicht auf dem höchsten Punkt, der noch ein paar Meter entfernt mit Latschen bewachsen ist. |
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| Der Mühe Wert war die herrliche Aussicht auf Vils, Pfronten und Füssen. Der langgezogene Zirmgrat, Alatsee, Weißensee und Hopfensee sind auf dem Bild zu sehen. Anscheinend war mir der immer noch gefüllte Forggensee so sehr vertraut, dass ich vergessen habe, ein Bild davon zu machen. |
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| Bergdohlen, vorsichtig und doch neugierig nähern sie sich und wenn dann der ein oder andere Brotkrume oder Keks mit ihnen geteilt wird, verlieren sie ihre Scheu und fressen aus der Hand. |
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| Glücklich und zufrieden machen wir uns auf den Heimweg. |
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| Einmal bin ich vom Joch in östlicher Richtung über die unbewirtschaftete Hundsarsch Alpe abgestiegen, aber diesmal trafen wir uns zur gemeinsamen Brotzeit auf der Vilser Alm wieder. Auch hatte ich noch den langen Hatsch vom Ranzental zum Wanderparkplatz in Erinnerung, den ich mir diesmal gerne ersparte. |
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| Die große Gruppe Fliegenpilze sind mir beim Aufstieg gar nicht aufgefallen. Es hat auch seinen Reiz, einen Bergpfad zurück zu wandern, weil nicht nur die Perspektive eine ganz andere wird, sondern sich auch das Licht verändert hat. |
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Immer wieder blicken wir zurück auf das Hundsarsch Joch zwischen Vilser Kegel (1831) und den Wildböden (1803m).
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