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29. 03. 10 Rundwanderweg
Start: Alpe Kögelhof Verlauf: P-Kögelweiher; Kögelweiher; Station 5; Station 6; P-Rindegg Tanne; Station 1; Station 2; Attlesee; Station 4; Station 3; Kögelweiher; Hollen; Wendelinkapelle Alpe Kögelhof. |
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| Es gibt zwar einen Parkplatz direkt bei der Alpe, es ist aber sicherlich im Interesse der Wirtsleute, dass Wanderer durch den längeren Aufenthalt den 5 min entfernten Parkplatz am Kögelweiher an der Straße zwischen Hertingen und Schweinegg benützen. |
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| Hier kann man einen Pfad an das Ufer finden, der zu 3 Bänken führt. Dies ist aber auch eine Sackgasse und wird sicherlich im Sommer als Badeplatz benutzt. Hier kann man aber auch sehr schön einen ersten Blick auf den Kögelweiher werfen, denn der Weg führt zuerst an der wenig befahrenen Straße in Richtung Nesselwang entlang. Wir lassen uns von der guten Beschilderung zum Attlesee führen. |
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| Tageskarten zum Angeln können bei der Alpe Kögelhof erworben werden, wenn man einen Fischereischein besitzt. |
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| Kaum haben wir das westliche Ufer erreicht, führt der Weg weiter wieder in den Wald hinein. Natur - Genießer sollten eine kurzen Abstecher zur roten Bank unternehmen. Wir wandern in Richtung Rindegg weiter. |
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| Nun kommen wir an ein Hinweisschild rechts ab zur Station 6 Ge(h)zeiten. In Sichtweite leuchtet die Stehle mit der Glaskugel. Neugierig haben wir uns die Station angesehen und haben uns davon beeindruckt auf die Suche der nächsten Stationen gemacht. Dabei sind wir zurück auf den Weg nach Rindegg gewandert. |
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| Leider hatten wir einen der wenigen Tage im Allgäu erwischt, die nicht von der Sonne verwöhnt wurden - oder soll ich lieber ehrlich sagen: "Weil das Wetter unbeständig war, haben wir uns zu dieser "Flachlandtour" aufgemacht? |
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| Der Parkplatz
"Rindegger Tanne" ist der eigentliche Startplatz der
Rundwanderung Ge(h)zeiten, aber die Stationen waren voneinander
unabhängig und jede für sich sehens- und lesenswert. Dazu gibt es eine
sehr schöne Broschüre bei nun folgenden Station 1.
Dass eine "Wettertanne" auch eine Fichte sein kann wird nur von Biologen kopfschüttelnd hingenommen, die keine Ahnung von unserem Dialekt haben ;-). |
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| Blick über die
Wiesen auf Rindegg.
Tipp: Wer nur den Ge(h)zeiten Rundweg gehen möchte, wird am schnellsten von der Autobahn Abfahrt Nesselwang zum Parkplatz Rindegger Tanne kommen. |
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| Vorsatz: Ich besorg mir eine Sanduhr, die ich jedes mal einsetzen werde, wenn ich eine Sehenswürdigkeit wie z.B. einen Wasserfall besuche. Erfahrungsgemäß lässt man sich viel zu wenig Zeit, um einen bleibenden Eindruck zu bekommen. |
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| Die Stationen sind alle über kleine Abstecher zu erreichen. So hastet kein Jogger, Walker oder Biker direkt vorbei und kann einen mit seiner Unruhe anstecken. |
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| Von einer Ruhebank aus kann man dem "Treiben" zusehen. Keiner kommt auf die Idee, ab zu kürzen, alle folgen schweigend dem Pfad. Den Blick auf die eigenen Füße fixiert verliert man die Orientierung, aber das ist ja gar nicht wichtig. Plötzlich steht man vor dem Ziel - in der Mitte. "Warum steigt man auf einen Gipfel? - Na ja, weil er halt da ist!" Auch der Rückweg ist ein Weg. Gibt es Rundwege in eckiger Form? Und welche Form hat ein Lebensweg? |
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| Auf unserem Rundweg wird der Weg zur Station 4 wiederum zu einem kurzen Abstecher. |
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| Wieder zurück auf dem Uferweg zum Attlesee erreichen wir Station 3, meine Lieblingsstation. Hier wird Partnerschaft gefordert. |
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| Machen Sie nicht den Fehler wie ich, hier Trittsicherheit zu beweisen. Partnerschaft ist am schönsten, wenn man sich gegenseitig stützt, wenn man den schönsten Satz der Welt gebraucht der lautet: "Ich brauche Dich!" Was ist schon neidvolle Bewunderung gegenüber einem Kuss? I hab's vermasselt - und Du? |
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| Auf geschwungenem Weg leicht bergauf zurück zum Kögelweiher. Noch ein letzter Blick hinunter auf den Attlesee. |
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| Nun könnte man zum Westufer hinunter gelangen, wir aber wollten einen Weg links vom Weiher zum Kögelhof finden. |
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| Die nun geteerte Straße führt weiter in Richtung Oberreuten. Keine Verbindung, kein Pfad führt zur gegenüberliegenden Straße oder nach Hollen. Wir haben ein kurzes Stück durch die Wiese auf eine offensichtliche Durchfahrt in der Baumreihe genommen und von dort aus war schon der landwirtschaftliche Weg nach Hollen zu sehen, der sich aus dem Ort Hollen heraus schlängelte und immer wieder in der Wiese unseren Blicken entzogen hatte. |
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| Von Hollen aus ist ein Wiesenweg aus zu machen, der zum Kögelhof hinauf führt. |
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| Nach einer deftigen Brotzeit mit Schmalzbrot und Radler lassen wir uns noch den Schlüssel zur Kapelle geben und halten dort Rückbesinnung auf die beeindruckenden Stationen von Ge(h)zeiten - mindestens ein Glasen von der Eieruhr. |
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Ein
herzliches Vergelt's Gott den Sationspaten Sponsoren und allen, die handfest den Nesselwanger Weg der Ge(h)zeiten im Allgäu verwirklicht haben. |
| Am Seeufer oder Moor |