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Emmausgang nach Weißensee 2010 |
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| Ein gutes Dutzend versammelte sich am düsteren Ostermontag um 7.00h bei der Stadtpfarrkirche "Zu den Acht Seligkeiten", um gemeinsam mit Diakon Fredl Hofmann nach Weißensee zu wandern. |
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| Dieses
Jahr war Ostern überschattet von den Missbrauchsfällen und den sich
daraus ergebenden Vorwürfen gegen die Kirche. Aus Enttäuschung darüber weglaufen? Viele von uns erinnerten sich daran, auch mal eine Ohrfeige abbekommen zu haben und dass körperliche Züchtigung in der Schule zur Normalität gehörte. Als Schüler war man froh, wenn die Eltern davon nichts erfahren haben, denn sonst wäre zu Hause die nächste Abreibung fällig gewesen. Natürlich hatte alles auch damals seine Grenzen, nur diese Grenzen haben sich gegenüber Heute sehr verändert. |
So
mancher glaubt, dass es heutzutage ganz gut tun würde, wenn man dem ein
oder anderen frechgewordenen Jüngling wieder auf die "einfache
Art" in seine Grenzen verweisen könnte.
Am Kreuz der hl. Magnus, wie er mit dem Kreuzstab den Drachen tötet. In der Sakristei der Stadtpfarrkirche ein ganz anderes Bild des Hl. Magnus. Hier streichelt der Heilige mit seiner Hand das feuerspeiende Haupt - treibt das Böse durch Liebe aus. "The Power of Love" der gewaltigen Kraft der Liebe sind wir Christen verpflichtet. |
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| Diakon Fredl Hofmann nahm unseren Grenztunnel als Symbol für eine dunkle Wegstrecke. Wer schon einmal einen Tunnel zu Fuß durchschritten hat, wird sich an das Licht am Ende des Tunnels erinnern, | welches einzig Orientierung gab und man sprichwörtlich in's Dunkle tappen musste, um dorthin zu gelangen. Wie froh ist man, in einer solchen Situation eine Hand ergreifen zu können, jemanden zu haben der mutig voran schreitet. |
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| Die Kirche
will uns so eine Hand reichen und wir gehören zu denjenigen, die wissen,
dass diese Hand oft schon schuldig geworden ist. Die Kirche besteht nicht aus lauter Heiligen sondern vielmehr aus ganz vielen Sündern, die sich gegenseitig die Hand reichen um das eine, himmlische Ziel nicht zu verfehlen. |
Grundlage, erneut die Hand auszustrecken um die helfende Hand der Kirche zu ergreifen ist die Erneuerung einer vertrauensvollen Haltung, die durch das Eingeständnis der Wahrheit und einem ehrlichen Vergeben zustande kommt. Das ist der Sieg, den Jesus Christus durch sein Opfer am Kreuz uns Menschen erkämpft hat. |
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| Der Weißensee - Symbol für die Überwindung des Untergang. Man muss die Gefahr erkennen und bewältigen. Wer kleingläubig aufgibt wird in der Verstrickung von Schuld versinken - aber Gott schläft | nicht - er wird den Sturm stillen und den ein oder anderen sogar auf dem Wasser wandeln lassen. Christus ist auferstanden - Er lebt und geht mit uns durch gute und schlechte Zeiten. |
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| Ein Ständchen zum 70. Geburtstag von H.H.Pfr. Schneider, der seinen Ruhestand in Weißensee genießt. |
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| Ihm zu Ehren hielt H.H.Pfarrer Frank Deuring die Ansprache. Im ehemaligen Mesnerhaus wurde anschließend gefeiert. |
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Der Weg
nach Emmaus Wer
sich auf andere einläßt, Der Weg
nach Emmaus ist ein Weg Der Weg
nach Emmaus ist der Weg © Heinz
Pangels Emmausgang
nach Weißensee (2009)
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