| Wegen des
Regens am Maifeiertag war er eigentlich so gut wie abgesagt. Doch dann
zeigte Petrus ein Einsehen - und der Festgottesdienst „Patrona
Bavariae" auf der Hirschwiese fand unter den Augen vieler Besucher
doch noch statt.
Zum ersten Mal hielt an diesem
traditionellen Festtag Diakon Alfred Hofmann die Predigt zur Ehre der
Muttergottes. Er erinnerte an seine Weihe vor 16 Jahren und an ein
symbolisches Geschenk, das er damals von Max Poppler (einem echten
Füssener Hirten) erhalten hatte: |
Einen Hirtenstab, Zeichen für das Wirken Jesu Christi, der als der gute
Hirte die ihm Anvertrauten auf dem sicheren Weg führt, stets in
Begleitung der Gottesmutter Maria.
Auch Franz-Xaver Seelos, der selig
gesprochene Sohn eines Füssener Mesners, ein glühender Marienverehrer,
war diesen Weg gegangen. Er hatte selbstlos in New Orleans den Ärmsten
der Armen geholfen, ihnen in schwerer Zeit Beistand gegeben: Durch ihn
erfuhren sie im Glauben Trost und Hilfe im Leid. (sai ) |