Weihnachtskrippe 2005
immer wieder anders gestaltet.

Ochs und Esel haben sich im verfallenen Haus Gottes breit gemacht. Alles ist ganz normal bis auf den Fels, der im verborgenen leidenschaftlich zu glühen beginnt.

Besonders die Armen erhoben Ihre Hände zum Himmel und klagten ihr Leid. Sie setzten all ihre Hoffnung auf den seit Jahrhunderten verheißenen Messias, auf den, der Ihr Schicksal wenden und Erlösung bringen wird, auf den, der alles Heil macht in dieser Welt. Der auserwählte Stamm, fest verwurzelt in den alten, heiligen Schriften Israels. Dort wird beschrieben, wie das Wasser des Heils aus der Tempelmauer hervorrieselt, zu einem gewaltigen Strom wird und alles Heil macht, wohin dieses Wasser gelangt. Da wird verheißen: "Die Wüste mache ich zum Teich ...."

Ausschau halten, wachsam und offen bleiben für das unerwartet ungeheuerliche, unbeirrbar glauben und suchen nach Gottes ewigem Rat. Gottes reich ist nahe und verborgen. Wann wird er sich offenbaren, der, dem sich alles unterwerfen muss, der Schöpfer aller Ding?

Plötzlich und unerwartet ist "Er" da, der "Gott mit uns." Erwartet von uns persönlich eine Antwort. Engel, Priester und Gläubige versuchen ihren Gaben angemessen die Sprachlosigkeit des Einzelnen zu überwinden. Sagen wir "Ja" bei der Herbergssuche des Herrn oder schicken wir die Botschaft in's unbedeutende Nichts? Alle Enden der Erde schauen Gottes Heil.

Weihnachtsgruß2005 und meditative Textsammlung von Heinz Pangels