Die Erstkommunionfeier
23. April 2006Text Manfred Sailer; AZ; Füssener Blatt; 24. April 2006
Die Freundschaft mit Jesus ist ein Schatz
Die Feier zur Erstkommunion fand gestern auch in der Pfarrkirche zu den Acht Seligkeiten im Füssener Westen statt.
Eingangs stellte Pfarrer Kazimierz Piotrowski heraus, dass das Versammeln zum Gottesdienst wichtig für die Gemeinde ist und durch das Sakrament der ersten Heiligen Kommunion an diesem Tageinen besonderen Rahmen erhält. In seiner Predigt betonte er, dass häufig das, was nahe liegend sein sollte, oft übersehen und in den Hintergrund gestellt würde: Freundschaft, Liebe und Zuneigung.
Die Kommunionkinder haben in ihrer Vorbereitung kostbare Erfahrungen sammeln können über das Angenommensein im Glauben. Hier habe jeder seinen Platz, jeder sei wichtig. Er wünschte, die Kinder mögen erkennen, dass Freundschaft mit Jesus ein Schatz ist, der im Leben stärken, trösten und froh machen kann.-/-
Freut euch und dankt Gott, der euch zu sich gerufen hat.
Ihr seid Kinder Gottes und Erben seiner Herrlichkeit. Halleluja.

Ermuntern, ermahnen, beruhigen ... die längsten Minuten wollen gemeistert sein.

Mit einem Lächeln im Gesicht geht es los.
Die Kniebeuge ... ich mache mich klein will sagen: Du Herr bist groß und erhaben, dir will ich mich beugen. Der Dienst vor meinem Gott macht mir Freude.
Herr, erbarme dich, denn wir haben vor dir gesündigt, es tut uns leid.
Barmherziger Gott, durch die jährliche Osterfeier erneuerst du den Glauben deines Volkes.
Lass uns immer tiefer erkennen, wie heilig das Bad der Taufe ist, das uns gereinigt hat,
wie mächtig dein Geist, aus dem wir wieder geboren sind,
und wie kostbar das Blut, durch das wir erkauft sind.Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Weil Christus auferstanden ist, gibt es die „Gemeinde der Gläubigen“, die Kirche Christi. Der Glaube der Gemeinde ruht auf der Aussage der Apostel; sie sind die Zeugen der Auferstehung. Der Geist des Auferstandenen ist das Band der Einheit aller Glaubenden und die Kraft ihrer tätigen Liebe.

Die Liebe, die von Gott stammt ,ist nicht ein Gefühl, sondern eine Lebensform, eine Macht. Wer Gott liebt, der liebt auch seine Geschöpfe. Er ist stärker als die „Welt“, die mit ihrem Begehren und Prahlen den Menschen zerstört. Die Macht dieser Welt ist in ihrem tödlichen Unwesen aufgedeckt, seit aus der Seite Jesu Blut und Wasser geflossen sind.







| Wenn
wir unsre Gaben bringen, / sollen sie ein Zeichen sein, dass wir da sind, um zu feiern, / denn Gott lädt uns alle ein. Wenn wir unsre Gaben bringen, /
lasst uns preisen unsern Gott, Wenn wir unsre Gaben bringen, /
bringen wir uns selber dar. |



Gott, du hast deinem Volk durch das Bekenntnis des Glaubens und den Empfang der Taufe neues Leben geschenkt.
Nimm die Gaben deiner Gläubigen gnädig an und lass uns in dir Seligkeit und ewiges Leben finden.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.



Jesus, der Auferstandene, ist unser Friede. Von Ihm empfangen wir das Wort der Vergebung und das Brot des ewigen Lebens. Vom Apostel Thomas lernen wir die Antwort des Glaubens: Mein Herr und mein Gott!


Selig, die nicht sehen und doch glauben. Halleluja.
Allmächtiger Gott, im heiligen Sakrament haben wir den Leib und das Blut deines Sohnes empfangen.
Lass diese österliche Gabe in uns weiterwirken und fruchtbar sein.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.



Foto Sebastian Rehm:
Kommunionkinder von St. Mang.
Ein Weg auch für uns !
| Auf
dem Weg nach Emmaus ist den beiden Jüngern der Auferstandene erschienen und geht mit ihnen. Er zeigt ihnen ein großes Geheimnis: Er geht einfach mit, Er hört ihnen einfach zu. So einfach ist das! Er lässt sie nicht
allein, Er gesellt sich zu ihnen, |
Er stärkt
ihren Glauben, hilft ihnen auf die Beine und geht mit ihnen nach Haus. Sie laden Ihn zum Bleiben
ein. Noch am selben Abend Der Rückweg in der Nacht Diese Auferstehung soll
sich täglich In Seiner Auferstehung
leben wir täglich |
©
Heinz Pangels, (07/1999) - 04/2000So.
03. 04. 05 Erstkommunion
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