Singkreis 2002

Sonntag 6. Januar 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst

PROGRAMM FÜR DAS JAHR 2003
06.01. Missa pastorella Aegidius Schenk
02.02. Frauenstettener Kanonmesse Robert Maximilian Miller
16.03. Deutsche Choralmesse Ludwig Hahn
18.04. Passion nach dem Evangelisten Johannes E. Schaefer
Passionschoräle J.F. Doppelbauer, Joh. Weyrauch20.04. Messe in C-Dur Anton Diabelli
Jubilate Deo Anton Diabelli01.05. Marienlieder zur Maiandacht J. Arcadelt, J.Brahms, L.Lauterbach
29.05. Mainzer Dom-Messe Heinrich Rohr
08.06. Deutsche Messe Franz Schubert
13.07. Deutsche Liedmesse Georg Gossen
21.09. Messe für dreistimmigen Chor und Orgel Martin Vogt
19.10. Pfarrkirchner Messe M.Huber, F. Schiller
02.11. Missa facilis Herbert Gadsch
30.11. Adventschoräle Ch .Gregor, J.E. Kindermann,E .Hofmann
25.12. Deutsche Bauernmesse Anette Thoma
Jahresrückblick; Ehrungen und
Nikolausfeier Anno 2002All jenen, die gerne singen, sich aber nicht so recht trauen, machte Chorleiter Klaus Bielenberg bei der Jahresversammlung des Singkreises "Zu den Acht Seligkeiten" das Angebot, als Einsteiger zu sogenannten „Schnupperproben“ zu kommen. Der Chor erarbeitet zur Zeit ein Repertoire, das leichte Anforderungen stellt, aber dennoch bekannte Komponisten der verschiedensten Epochen umfasst. Diese Literatur ist den bisherigen Mitgliedern genauso unbekannt wie den Neuzugängen, so dass beste Startvoraussetzungen gegeben sind.
In seinen Ausführungen verwies der Chorleiter auf einschlägige Untersuchungen, die darauf hinweisen, dass das Singen auch bei der Jugend wieder „in“ sei. Im Übrigen sei erwiesen, dass Menschen durch Singen ihren Lebensalltag besser bewältigen können und dadurch auch belastende Emotionen wie Angst, Trauer, Stress verarbeiten können. Offensichtlich haben die Chormitglieder echte Freude an ihrem Hobby, sonst könnte man sich nach den Worten von Bielenberg kaum erklären, dass jede Probe und jede Aufführung nahezu hundertprozentig besucht sei. Dementsprechend wurden auch die Leistungen des Chores gelobt, der im vergangenen Jahr dreizehn Auftritte hatte. Die Reduzierung der Zahl der Aufführungen gegenüber früheren Jahren hätte sich hinsichtlich der Qualität der Darbietungen bewährt. Es wurde auch festgestellt, dass die häufig befürchtete allzu starke Bindung an Wochenenden ein sehr erträgliches Maß angenommen habe.
Stadtpfarrer Ulrich Schneider bedankte sich für das Engagement der Sängerinnen und Sänger und betonte, wie sehr er sich auch persönlich immer wieder freue, wenn sie die Gottesdienste liturgisch mitgestalteten. Ganz besonders stellte er auch die Treue einiger Chormitglieder heraus, die in dieser Versammlung geehrt wurden. Elisabeth Leonhard erhielt als „standfeste“ Sopranistin, Ehrenurkunden für 25 Jahre Zugehörigkeit, für 30-jährige Mitwirkung wurde die Solistin des Chores, Barbara Ziegler, mit Urkunden ausgezeichnet. Aus gesundheitlichen Gründen muss Erika Kutschkow als Gründungsmitglied nach 36 Jahren den Chor verlassen. Sie erhielt , wie auch die anderen Geehrten, einen Weihnachtsstrauß als kleine Anerkennung.
![]()
(Elisabeth Leonhard, Erika Kutschkow, Barbara Ziegler)
EHRUNGEN IM JAHR 2002
Elisabeth Leonhard
Liebe Lissy,
gerne erinnere ich mich an die Zeit zurück, wo wir beide noch miteinander im Kirchenchor St. Mang mitwirkten. Im Jahre 1977 sagte mir der damalige Pfarrer Schuler, „ich hab´da vielleicht für Sie eine neue Sängerin. Und als du kamst, freute ich mich natürlich sehr, denn ich wusste ja, dass wir keine Anfängerin, sondern sogar schon eine erprobte Sängerin bekamen. Nun sind es bereits 25 Jahre her, dass du in unserer Sängerschar bist. Manchmal keimte vielleicht die Angst auf, dass du uns verlassen könntest, weil ja St. Mang deine Pfarrei ist. Wir freuen uns darüber, dass du uns all diese Jahre die Treue gehalten hast. Du hast in dieser Zeit natürlich das Auf und Ab des Chores miterlebt, besonders auch jene Krise im vorigen Jahr. Du bliebst bei uns und hast dich nicht beirren lassen. Wir schätzen dich als eine standfeste Sopranistin, die wir dringend in unseren Reihen brauchen. Wir schätzen dich aber auch als gesellige, heitere und frohe Sängerin, die es auch versteht zu rechter Zeit das rechte Wort zu sagen. Wir wissen bei dir die Kasse in besten Händen. Als Organisatorin für Ausflugsfahrten unseres Singkreises hast du dich bereits bestens bewährt.Liebe Lissy, wir gratulieren dir ganz herzlich zu deinem 25-jährigen Jubiläum bei uns. Wir haben den Wunsch, dass du weiterhin unserer Gemeinschaft angehörst und hoffen, dass du den gleichen Wunsch hast.
Barbara Ziegler
Liebe Bärbl,
wir haben einen Trumpf im Chor, ein Ass, auf das wir besonders stolz sind, und das bist du.. 6 Jahre nachdem der Chor gegründet war, bist du zu uns mit 17 Jahren gestoßen. Wo sind heute die 17-jährigen? Es waren übrigens damals mehrere deines Alters, von denen ist leider niemand mehr da. Somit ist dein Durchhaltevermögen wirklich ganz hoch anzuerkennen. Mit deiner Begabung hättest du, zumal du gar nicht der Pfarrei angehörst, sicher schon oft in andere Chöre wechseln können, die vielleicht höhere Anforderungen an dich gestellt hätten. Aber deinen Platz sahst du bei uns. Schon damals, als du zu uns kamst, war sehr schnell klar, dass du eines Tages mit deiner Stimme die Rolle von Frau Kutschkow übernehmen kannst, und nun führst du sie schon lange aus und bist als Stimmführerin und Solistin unersetzlich. Wie viele Auftritte du schon in Messen, aber auch bei Andachten, Hochzeiten und weiteren besonderen Anlässen schon hattest, weißt du wahrscheinlich selbst nicht mehr. Aber es waren immer wieder Höhepunkte für uns alle, und wir freuten uns mit dir. Wenn du einmal nicht zu Proben oder gar Aufführungen kommen konntest, dann begann besonders im Sopran das große Flattern. Dieses große Flattern war natürlich auch im vorigen Jahr gegeben, da wir nicht wussten, ob du auch den Chor verlassen würdest. Wir sind dir sehr dankbar, dass du auch jetzt in der schwierigeren Zeit bei uns bist und sicher auch manches Opfer bringst. Es ist sehr schön, dass du den zahlenmäßig kleineren Alt, wenn dies möglich ist, unterstützt. Und ihm dabei noch mehr Sicherheit gibst. Wir schätzen aber nicht nur deine sängerischen Qualitäten. Du warst Initiatorin des monatlichen Treffs im Pfarrsaal, für den du die notwendigen logistischen Hilfen auch heute noch anbietest. Du hast schon viel Freuide bereitet mit den Einstudierungen von Theaterstücken oder indem du die Tanzgruppe der Wasserwacht für unsere geselligen Veranstaltungen besorgt hast. Du nahmst stets regen Anteil am Chorgeschehen, warst immer engagiert und vorbildlich hinsichtlich des Probenbesuchs – und das 30 Jahre lang.Dafür danken wir dir ganz, ganz herzlich auch im Namen der Pfarrgemeinde und bitten dich weiterhin um dein wertvolles Mitwirken in unserer kleinen Chorgemeinschaft.
Erika Kutschkow
Liebe Erika,
du warst Gründungsmitglied in unserem Chor, der damals kaum größer war als heute und bist ihm bis heute also 36 Jahre treu geblieben. Wenn es dein Gesundheitszustand erlaubt hätte, dann hätten wir bestimmt noch mit dir das 40-jährige Jubiläum feiern können. Ich weiß, dass es für dich ein schwerer Schritt war, nicht mehr bei uns tätig sein zu können. Du hast dich sicher genauso empfunden wie wir. Die Erinnerungen schweifen gerne zurück an die Anfangsphase und auch noch weitere Jahre, in denen du als Sopransolistin mit deiner herrlichen Stimme unsere Messen so schön gestaltet hast. Deine Stütze war unentbehrlich, auch später im engen Zusammenwirken mit Bärbl. Als du wegen deiner gesundheitlichen Probleme nicht mehr die Solistenrolle übernehmen konntest spürte ich nie Neid oder dergl. Für dich war immer das Gemeinschaftswerk wichtig. Jeder Erfolg unseres Chores freute dich, Pannen machten dich traurig. Der Chor war sicher ein nicht unbedeutender Teil deines Lebens. Du hast ihm sehr viel gegeben, nicht nur durch deinen Gesang. Mit Eifer hast du all die Jahre gewissenhaftest die Chronik geführt, so dass auch die Nachwelt über unser Wirken informiert bleibt. Sicher hast du selbst auch immer wieder gerne darin gelesen, zeigt sich doch wie viel schöne Stunden, wie viel Erfolge, in dieser Gemeinschaft gefeiert werden konnten. Du hast darin auch gesehen, wie viele Menschen schon in diesen Chor gewirkt haben, allerdings mit Ausnahme von 2 Mitgliedern keiner so lange wie du. Du warst auch diejenige, die die Geburtstagsliste überwachte und zu rechter Zeit gratuliertest, eine kleine Anerkennung, die wahrscheinlich jedes Mitglied gerne entgegennahm. Nach diesen 36 Jahren sind wir natürlich alle betrübt, dass du nicht mehr bei uns aktiv dabei sein kannst. Wir sagen dir für all dein Wirken in unserem Chor ein ganz herzliches Danke und Vergelts Gott, wir hoffen aber, dass du sozusagen als passives Mitglied auch weiterhin zu unseren Geselligkeiten kommen kannst und wir dich somit nicht verlieren.
![]()
Die Geselligkeit des Singkreises zeigte sich in der anschließenden liebevoll vorbereiteten Nikolausfeier, in der Siegfried Martick, als Bischof verkleidet, mit viel Lob und manchem kleinen lustigen Tadel die Geschenke verteilen durfte.
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
Ansprache des Chorleiters Klaus Bielenberg anlässlich der Nikolausfeier des Kirchenchor
"ZU DEN ACHT SELIGKEITEN" am 12.12.02Liebe Gäste, liebe Chorangehörige,
Wussten Sie schon, „dass das Singen die eigentliche Muttersprache des Menschen ist“? Diese Sprache ist für alle Menschen intuitiv verständlich, sie kann Freude, Leid, Spannung, Ruhe u.dgl. ausdrücken , über alle Unterschiede hinweg verbinden und liefert das klangliche Material, das musikalische Fundament der späteren unterschiedlichen verbalen Sprachen der Völker. „ Der Ton macht die Musik“ heißt es. Das nützen manche Eltern aus, indem sie mittels Stimmklang und der Laute mit ihrem Säugling kommunizieren. Für ein ungeborenes Kind ist das Singen der Mutter von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit für die Entwicklung der Wahrnehmungsfähigkeit des Kindes. Leider brigt die zunehmende gesellschaftliche Tendenz zur Vereinzelung es mit sich, dass Gruppenkontakte, in denen gesungen wird, nicht gesucht werden. Die Notwendigkeit einer fundamentalen Erneuerung der Kultur des Singens ist jedoch gegeben. Es ist erwiesen, dass Menschen durch Singen ihren Lebensalltag besser bewältigen und belastende Emotionen wie Angst, Trauer, Stress etc. verarbeiten können. In der Alltagssprache „Singen“ entfaltet das Individuum sein ureigenes, jederzeit verfügbares musiktherapeutisches Selbstheilungspotenzial. Jeder einzelne kann durch Singen seine psychischen und physischen Potenziale besser entfalten. „Sänger“ sind im Vergleich zu „Nicht-Sängern“ durchschnittlich gesünder. Sie sind lebenszufriedener, sind ausgeglichener und zuversichtlicher, haben ein größeres Selbstvertrauen, sind häufiger guter Laune, verhalten sich durchschnittlich sozial verantwortlicher und hilfsbereiter und sind psychisch belastbarer.
Leider machen viele Menschen irgendwie einmal traumatische Erfahrungen mit dem Singen, vor allem im Elternhaus und in der Schule, die dann lebenslange negative Auswirkungen auf das Singverhalten haben. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn sich die Betroffenen zu Weihnachten vor der Verwandtschaft oder in der Schule zum Singen gezwungen fühlten. Singen stellt eine derart intime Ausdrucksform dar, dass, wenn man keinen Schaden anrichten will, nur durch Begeisterung in Freiwilligkeit zum Singen bewegt werden sollte. Auf diesem Hintergrund ist zu verstehen, dass 90% gerne singen, aber 50% davon bezüglich des Singens traumatisiert sind, jedoch von sich sagen, dass sie gerne singen, nur faktisch tun sie es nicht. Somit ist festzustellen, dass eigentlich in der Bevölkerung noch ein ausgeprägtes Bedürfnis zu singen besteht. Die Fähigkeit zum Singen als Bewältigungsstrategie kann auch noch im Erwachsenenalter gefördert werden. Und dies geschieht am besten in einer Gruppe, dazu wäre zum Beispiel unser Singkreis zu zählen.
Wir können auf Grund unserer Zusammensetzung wirklich jedem Menschen, der singen will, aber sich aus den schon erwähnten Gründen nicht traut, ein tolles Angebot unterbreiten. Wir sind zur Zeit ein Singkreis, der sich neues Repertoire erarbeiten muss. Auf Grund unserer Zusammensetzung entspricht dieses Repertoire einfachen Erfordernissen. Wir können noch nicht auf viel Bekanntes zurückgreifen. Jeder, der also den Weg zu uns findet, trifft auf sangesfreudige Menschen, denen das Neue genau so unbekannt ist, wie dem Neuzugang. Wir singen nur dreistimmig. Das bedeutet, dass die Männer nicht geteilt singen. Wir sind eine Gemeinschaft, die sich über jeden Neuzugang freut und ihn gerne in die Gruppe aufnimmt. Am Anfang jeder Probe singen wir uns ein, wärmen uns auf, machen Übungen, die auch zu Hause angewandt werden können, wir tun also etwas für unsere Stimme und unsere Gesundheit. Wir verlangen kein Vorsingen. Jeder, dem bei uns die Schnupperwochen nicht gefallen, kann natürlich wieder gehen, denn Freiwilligkeit und Freude am Singen ist oberstes Prinzip.
Eine wesentliche Frage ist natürlich, was wir singen. Wir sind ein Kirchenchor. Daraus leitet sich hauptsächlich unser Auftrag ab. Der Dienst in der Kirchenmusik ist letztlich nicht eine selbstpersönliche Angelegenheit, sondern ein Dienen, ein Dasein für andere, ein Verkündigungsdienst. Unsere Aufgabe ist also der reine Gesang zur Ehre Gottes und ebenso zur Freude der Gläubigen. Und was haben wir uns im letzten Jahr erarbeitet?
Zum Adventgottesdienst brachten wir am 09.12. des letzten Jahres zum ersten Mal die drei neuen Lieder, die wir auch heuer wieder anstimmen konnten, dazu erarbeiteten wir uns aber in diesem Jahr das Lied „Machet die Tore weit“ und kramten aus unserem alten Schatz den Chor „Macht hoch die Tür“ heraus. Nach langer Zeit erklang an Weihnachten wieder einmal die Dt. Bauernmesse. Dabei hatten wir das Glück von guten Instrumentalisten begleitet zu werden. Auch beim ökumenischen Gottesdienst an Silvester wirkten wir mit und hatten das „Jubilate Deo“ als Neueinstudierung im Programm. Zum ersten Mal erklang am Fest der Hl. Drei Könige die Frauenstetter Kanonmesse von dem Füssener Max Miller. Am 03.März durfte unser Chor auch für Radio Horeb
singen. Wir wählten dazu die zweistimmige Messe „Mich reuen meine Taten“ . Am Karfreitag sangen wir unter anderem auch die Passion von Schaefer. Der Höhepunkt unseres musikalischen Wirkens war sicherlich die Aufführung der klangvollen Messe von Diabelli am Ostersonntag. Die erste Maiandacht umrahmten wir mit bekannten Marienliedern. Am 30. Juni und am 24. November konnten wir unsere Neueinstudierung die „Missa facilis“ vorstellen. Am 9. August nahmen wir mit einem Requiem Abschied von unserem früheren Mitglied Frau Heckner und führten dabei zum ersten Mal die deutsche Schubertmesse auf, die wir dann auch am Erntedankfest (06.10.) wiederholten. Es waren also nur 12 Auftritte, also weit weniger als in früheren Jahren. All denjenigen, die fürchten, bei einer Mitwirkung in unserem Chor zu sehr gebunden zu sein, kann diese Sorge genommen werden.
Allerdings herrscht bei uns strenge Probendisziplin. Es wird wohl kaum einen Chor geben, bei dem die Mitglieder fast immer nahezu vollständig bei Proben erscheinen. Jeder weiß, wie wichtig er in der Gruppe ist, jeder will sich gut einbringen und deshalb auch von der Pike an die neue Literatur einstudieren, viele freuen sich auch auf diese wöchentliche Zusammenkunft und sehen das als einen Gewinn für ihre persönliche Lebensgestaltung an. Mit Ausnahme der Ferien haben wir die Donnerstage genützt. Und es hat sich auch gelohnt. Trotz der vielen Neueinstudierungen konnten sich unsere Leistungen hören lassen.
Bekannt ist unser Singkreis auch wegen seiner ausgeprägten Geselligkeit. Einmal im Monat treffen wir uns im Clubraum. Wir haben ein eigenes Kässpatzenessen, machen ein gemeinsames Osterfrühstück, treffen uns zur Brotzeit am Erntedankfest, feiern Geburtstage wie z.B. den besonderen Geburtstag von Edith, machen unseren Ausflug, der uns im vergangenen Jahr nach Innsbruck , Wattens, Hall führte. Hin und wieder gehen wir auch nach der Probe spontan ins Soldatenheim. Die Nikolausfeier mit unserem Star Siggi ist natürlich – wie eh und je - ein Höhepunkt in unserem Vereinsjahr. Da wir insgesamt nur noch eine Gemeinschaft von 16 Mitgliedern sind, trifft natürlich auch jeden von uns irgendwo Verantwortung und Arbeit. Deshalb will ich heute gar nicht einzeln aufzählen, sondern einfach jedem danken für die liebevolle Vorbereitung der verschiedenen Zusammenkünfte. Dank natürlich zuerst unserer Organistin Frau Heckenstaller, die, wenn sie kann für uns da ist und mitprobt, Dank auch für die Kassenführung (Lissy), dem Notenwart (Edith), Bärbel (Organisation der Getränke und der Fressalien), Frau Kößler für den Einsagedienst. Barbara Schumann für das Verständnis, wenn immer wir mit Raumwünschen antreten. Sie gehört mittlerweile wieder zu uns und wir begrüßen sie heute noch einmal offiziell ganz herzlich.
Wir danken auch der Hilfe von außen. Hier gilt unser erster Dank unserem Pfarrer, der sich sehr für uns einsetzt und immer Freude zeigt, wenn wir den liturgischen Dienst übernehmen, wir danken aber auch unserem Kirchenpfleger Max Schneider, einstmals selbst bei uns Mitglied , für sein stets verständnisvolles Ohr, wenn es um finanzielle Bedürfnisse geht. Dank gilt dem Messnerehepaar, Herrn Alfred Vogler auch insbesondere dafür, dass er uns in der "homepage" so gut präsentiert. Danken möchte ich auch dem Fanclub und allen Angehörigen, die uns die moralische Unterstützung für unsere Unternehmungen geben.
Werfen wir noch einen kurzen Blick nach vorne. In einer Zeit, in der das Singen auch bei der Jugend wieder mehr “ in „wird, ja vielleicht sogar „cool“ ist, müsste es doch möglich sein, wieder neue Mitglieder zu gewinnen. Die Vorteile unseres Chores gerade für Neueinsteiger habe ich bereits erwähnt. Wir werden auch im nächsten Jahr weiterarbeiten an Neueinstudierungen, wobei wir jetzt wieder einen gewissen Freiraum haben für weltliche Literatur. Daneben gilt es natürlich das Erarbeitete zu festigen. Ich hoffe, dass wir auch im nächsten Jahr die heiligen und heiligenden Kräfte der "musica sacra" spüren dürfen, dass wir Freude empfinden, wenn wir im Dienste Gottes treu bleiben und eine von uns gestaltete Messe am Sonntag auch immer als eine ganz persönliche Verherrlichung Gottes empfinden.
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()