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15. 12. 08 Schaufestung Schlosskopf Alpine Rundwanderung mit ca. 300m Höhenunterschied Winterwanderung;
Aufstieg auf dem Fahrradweg 6,5km Start: Klause - Marktgemeinde Reutte |
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| Ehrenberger
Klause - Marktgemeinde Reutte: 820m üNN Sattel Talschluss: 980m üNN Schaufestung Schlosskopf: 1.250m üNN
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Nach einer ca. 15 cm hohen Neuschneelage hatte Föhn eingesetzt und die Temperatur auf 8Plusgrade hinauf getrieben. In Beachtung der Lawinengefahr in den Alpen haben wir uns für den Fahrradweg zum Schlosskopf entschieden, bei dem es dieses Problem erst gar nicht gibt. Schön, dass man bei der Klause kostenfrei parken kann. |
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| Außer den Schattenfiguren begleiten uns an diesem Montag kein Mensch. 6,5km Fahrradweg, 300m Höhenunterschied, das dürfte in 2 Std. gemütlich zu bewerkstelligen sein. Außerdem ist hier mit einem sanften Anstieg zu rechnen und es ist immer besser, hinunter, anstelle hinauf, zu rutschen. | ||
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| Wir haben uns nach den Schildern gerichtet, nach der Karte müsste das auch der richtige Weg sein, nur, der Schlosskopf liegt auf der gegenüberliegenden Seite vom Tal. Ungern wären wir wieder hinunter gestiegen um auf der anderen Seite wieder hinauf zu hecheln. Aber, auf wundersame Weise, schlängelt sich der gut markierte Forstweg im Talschluss hinüber zum Schlosskopf und es sind nur wenige, unbedeutende Höhenmeter, die uns verloren gegangen sind. Um so mehr hat uns dieser Waldweg Spaß gemacht. | ||
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| Aha - hier wechselt die Farbmarkierung auf dem Wegweiser von blau auf rot, aber der Forstweg wird nur ein wenig steiler und zieht sich nun in Serpentinen im lichten Wald hinauf. Dabei wachsen die Berge ringsum und werden immer schöner. Leider war der Himmel im Süden bedeckt und die Sonne nur als milchige Scheibe zu sehen. In nördlicher Richtung lockte blauer Himmel. | |
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Eine nette Legende vom Thaneller Drachen und weitere Infotafeln bereichern den letzen Teil ab der Gabelung hinunter zur Ehrenberger Klause durch den "Zauberwald" bis zur Burg. Hier werden wir wieder auf gleichem Weg zurück wandern. |
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Die Festung Schlosskopf wurde in den letzten Jahren zur Schaufestung ausgebaut. Heute begrüßt uns links der einer Dampfpfeife ähnlich gestalteten Aussichtserker und rechts werden wir gemustert - Feind oder Freund. |
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| Diesmal, im Gegensatz zur Eroberung im Sommer, betreten wir die Burganlage durch die Gewölbe. | |
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| Eine grandiose
Aussicht und ein Gefühl, als würde die Kanzel gleich abheben -
das leichte Schwanken - nicht jeder-Frau's Sache - nur was für
Männer ;-))).
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| In der Festung ein Tretrad, mit dem man früher Lasten heben konnte. Ist aber durch ein Hängeschloss gesichert und wird nur bei Führungen frei gegeben. Auf der darüber liegenden Plattform, die man über eine Wendeltreppe erreicht, befindet man sich auf der gleichen Höhe über Reutte, wie ein Besucher des Empire State Building (449m). | |
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| Vom
östlichen Aussichtsturm ein traumhafter Blick auf die 150m
tiefer liegende Burgruine Ehrenberg. So einen Blickwinkel hat
man sonst nur im Heißluftballon, Segelflugzeug oder mit dem
Gleitschirm.
In den Räumen der Festung gespenstische Stimmung durch Stimmen und dem Gelächter von Ritter Rüdiger. Funktioniert also rund um die Uhr - nur der Getränkeautomat war heute außer Betrieb. Windgeschützt mit dem Luxus von Bierbank und Tisch machten wir hier gemütlich Brotzeit. Übrigens - nirgendwo auch nur eine Spur von Abfall - ist das nicht großartig? DANKE! |
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| Rundwanderung mit
Stiel - den Stiel sind wir wieder zurück gewandert und sind nun
den steileren, dafür erheblich kürzeren Weg zur Ehrenberger
Klause hinunter gerutscht. Durch die sonnige Hanglage war dieser
Weg großenteils schon soweit abgetaut, dass man seitlich der
festgetretenen Mittel-Spur schon wieder festen Boden unter den
Füßen hatte. Interessant finde ich die hist. belegte Tatsache,
dass wir diesen Weg Fron- und Zwangsarbeitern verdanken. Der
Himmel möge es ihnen lohnen.
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| Gold - immerhin, wir haben es gefunden und in der Hand gehalten, nur, wie so oft im Leben, es blieb nicht an unseren Händen kleben. Aber wie schon Konfuzius sagt: Es ist besser, etwas kurze Zeit in Händen gehabt zu haben, als es nie gehabt zu haben. | ||
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| Eine schöne,
gemütliche Winterrunde für einen ganzen, natürlich kurzen
Wintertag. Im Sommer eine ideale Mountainbikestrecke mit
Attraktion und Getränkeautomat. Kleingeld nicht vergessen ;-)!
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Gleiche Tour zu anderer Jahreszeit
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